Birkenwerder

Birkenwerder liegt im Süden des Landkreises Oberhavel in Brandenburg auf 32 m über NN. Die Gemeinde hat knapp 8000 Einwohner, die auf einer Fläche von 18,1 km² leben. Die nächstgroße Stadt ist natürlich die Bundeshauptstadt Berlin, die nur 3 km entfernt liegt. Bis zum Zentrum Berlins sind es 25 km. Die Briese fließt durch das Zentrum von Birkenwerder und mündet an der westlichen Grenze der Stadt in die Havel. Die Briese bilder zwei wunderschöne Seen: Den Boddensee und den Mönchsee. Birkenwerder ist sehr über überschaulich und ordentlich. Das Ortsbild ist gekennzeichnet von vielen Einfamilienhäusern und Gartenanlagen. Die Idylle durch das viele Grün, machen Birkenwerder zu einem kleinen gemütlichen Ort, der sehr viel Ruhe austrahlt und in dem es sich entspannen lässt.

Geschichte der Gemeinde Birkenwerder

Erste namentliche Nennungen Birkenwerders finden sich bereits im späten Mittelalter im Jahre 1355. Birkenwerder war vor allem ein wichtiger Kirchen- und Mühlenstandort. Ein großer Einkommensquelle für den Ort war der Bau von Ziegeleien um 1840. 1877 erhielt Birkenwerder Anschluss an die Nordbahn. Somit konnten Güter von und nach Berlin transportiert werden und auch Menschen hatten die Möglichkeit nach Berlin zu gelangen. Das viele Grün des Ortes, zog viele Menschen aus Berlin an und schon bald mauserte sich Birkenwerder zu einem schönen Villenvorort Berlins. 1900 wurde die noch heute existierende Feuerwehr Birkenwerders gegründet. 60 Jahre später während der Zeit der DDR war Birkenwerder als Umsteigeplatz zwischen Sputnikzügen und der S-Bahn von sehr großer Bedeutung. Nach dem Fall der Berliner Mauer ereilte Birkenwerder eine Welle der Modernisierung. Einfamilienhäuser wurden konstruiert und erbaut, genauso wie Kirchen, Krankenhäuser, Schulen und Sportplätze. Außerdem erhielt Birkenwerder einen Zugang zum Kanalisationsnetz und die Straßen wurden ausgebaut. Heute verlaufen die Autobahn A 10, sowie die Bundesbahnen B 96 und B 96a dort.

Kulturelle Schätze der Gemeinde

In Birkenwerder gibt es eine Menge an Baudenkmälern. Eines der bekanntesten dürfte wohl die Clara-Zetkin-Gedenkstätte sein. Clara Zetkin war eine deutsche sozialistische Politikerin und Frauenrechtlerin. Neben dem Denkmal befindet sich in ihrem ehemaligen Haus auch eine Dokumentationsausstellung. Im Zentrum von Birkenwerder befindet sich ein Gedenkstein, der an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern soll. Ein eigenes Denkmal bekam Peter Rauspach, der 1945 zusammen mit seiner Verlobten erschossen wurde, da sie Kontakte zu Zwangsarbeitern im Werk Heinkel unterhielten.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde Birkenwerder ist der parteilose Norbert Hagen, der in einer Stichwahl am 11. Oktober 2009 durch Unterstützung der CDU gewählt wurde. Die Gemeindevertretung setzt sich aus 18 Mitgliederung und dem Bürgermeister zusammen. Dabei gehen je vier Plätze an die Parteien SPD und Die Linke. 3 Plätze kann die CDU für sich beanspruchen und 2 für die Bürger für Birkenwerder. Je 1 Platz erhielten die FDP, die Grüne, BBB, Feuerwehrtreff und Briestalverein. Das Wappen der Stadt ist seit 1994 gültig. Die Blasonierung lautet: „In Silber mit blauem Wellenschildfuß eine aus einem goldenen Dreiberg wachsende naturfarbene Birke.“

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